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Seine ist einer der größten Flüsse Frankreichs, welcher bei Chanceaux im Herzogthum Burgund entspringt, bei Troyes anfängt schiffbar zu werden, durch Paris geht, und sich in der Normandie durch einen Breiten Einfluß in das britannische Meer ergießt. Dieser Fluß hat von der See an bis auf 30 französische Meilen Ebbe und Fluth, und trägt die großen Schiffe bis nach Rouen (s. Rouen). Aber die Einfahrt ist für die Seefahrt wegen des beweglichen Sandes, der bis Quillebeuf reicht, gefährlich. Für kleinere Seefahrzeuge ist er hoch hinauf bis nach Mery schiffbar, zum großen Vortheil für Paris, welches den größern Theil seiner Zufuhr auf diesem Flusse erhält. Durch noch nicht ganz vollendete Canäle hat man ihn mit andern Flüssen, vorzüglich mit der Loire, in Verbindung zu setzen gesucht. Er nimmt die beträchtliche Marne und Oise, und viele kleinere Flüsse auf. Von der Seine haben vier Departements ihren Namen (s. Frankreich).


Quellen und Literatur.Bearbeiten

  • Conversations-Lexicon oder encyclopädisches Handwörterbuch für gebildete Stände. Stuttgart bei A. F. Macklot. 1816.